Vermisst !

Was tun, wenn ein Tier entläuft ?

 

 

 

 

 

 

Der Albtraum eines jeden Tierhalters: sein Tier entläuft.

  • Was ist zu tun ?
  • Wen benachrichtigen ?
  • Wie kann ich vorgehen ?
  • Wie kann ich meinem Tier helfen ?

Eine rasche Reaktion ist wichtig.

Zögern Sie nicht um Hilfe zu bitten, machen Sie Nachbarn aufmerksam und informieren Sie sie. Gerade bei Katzen kommt es immer wieder mal vor, dass die Neugier sie in Garagen und Stadel, Gartenhäuser und Kellerschächte kriechen lässt, aus dem sie dann den Weg zurück nicht mehr finden oder die Tür wurde zwischenzeitlich verschlossen.

Bei Hunden sieht die Situation ein wenig anders aus, sje nach Rasse und Veranlagung verlieren sie nicht nur die Orientierung, sondern entfernen sich auch sehr weit vom Ort des Entlaufens.

Es ist mir weder zeitlich noch energetisch möglich, jeder Bitte nach einer Tiersuche nachzukommen, dennoch möchte ich Sie unterstützen und in Ihrer Sorge nicht allein lassen.

 

Wichtig ist die Vorgehensweise, die sich bei einem Hund und einer Freigängerkatze unterscheiden.

Bei einer Katze kann es durchaus vorkommen, dass sie einige Tage nicht nach Hause kommt, verfallen Sie nicht in Panik, aber informieren Sie frühzeitig Ihre Nachbarn und bitten um deren Aufmerksamkeit. Kontrollieren Sie Garagen und Gartenhäuser und denken Sie immer auch an das örtliche Tierheim und die umliegenden Tierärzte.

 

 

Was Sie tun können

Denken Sie an Ihr Tier.
Was ist das denn für ein Tipp ? Natürlich denke ich an mein Tier, werden Sie sagen.
Ja, aber: denken Sie positiv an Ihr Tier. Stellen Sie sich vor, wie es sich auf den Heimweg macht. Vermitteln Sie Ihrem Tier gedanklich, dass Sie sich sehr wünschen, es möge nach Hause kommen.Lassen Sie Ihr Tier wissen, dass es Ihnen fehlt und Sie sich sehr freuen, wenn es wieder da ist. Bestechungsversuche mit einer besonderen Lieblingsleckerei sind zwar in dieser speziellen Situation, in der Ihr Tier unter Schock steht und anders als gewohnt reagiert, keine Garantie, aber einen Versuch wert. Geben Sie Ihren Gedanken einen positiven Aspekt, denn der ist hilfreicher für Ihr Tier, als die Angst, die Sie möglicherweise übertragen.

 

Was ich tun kann

Innerhalb der Ausbildung zum Tierschutzbegleiter (online oder vor Ort bei uns im Allgäu) spreche ich auch das Thema ‘vermisst’ an. Sie hören Beispiele von Tieren, wie sie ihre Situation empfinden, erfahren aber auch wie Sie ein Tier sinnvoll sichern, was zu tun ist, wenn es entläuft. Sie lernen wie ein Futterplatz eingerichtet wird, was hilfreich ist, was weniger hilft, was ein Tier unterstützt und wie die Suche konkret aufgebaut werden sollte. Wir sprechen über Distanznarkose und Lebendfalle, Sicherung und Sicherheit und Sie erhalten konkrete Anleitungen wie ein Suchplakat aussehen und was auf keinen Fall darauf stehen sollte.

 

Ein entlaufenes Tier befindet sich in einer Ausnahmesituation und es gilt eine besondere Vorgehensweise.

Wichtig ist dieses Wissen nicht nur für Tierhalter, sondern gerade auch für Vermittler, Tierschutzorganisationen, Pflegestellen. Deshalb freue ich mich über Ihr Interesse an einer Weiterbildung, wenn Sie im Bereich Tierschutz tätig sind.

Als Halter verlieren Sie bitte niemals die Hoffnung.

 

Bleiben Sie positiv in Ihren Gedanken. Stellen Sie sich das Happy End konkret vor.
Tagelange Angst und ein glückliches Ende

TIERKOMMUNIKATION, ALS ICH DAS HÖRTE DACHTE ICH: „AHA, DR. DOOLITTLE LEBT ALSO DOCH.“

Ich bin zwar ein skeptischer, aber nicht ungläubiger Mensch, dennoch war die Skepsis ziemlich gross, denn ich konnte mir das in keiner Weise vorstellen: Das jeweilige Tier liegt bei Frau Sauerland auf der Couch und schüttet sein Herz aus oder sitzen beide am Tisch bei einer Tasse Tee und halten ein Schwätzchen?!?!? Sehr merkwürdig das alles, aber wie so oft sollte ich eines Besseren belehrt werden…

Unser Galgorüde Raimo hatte sich bei der Abendrunde so vor einem rasenden Auto so erschrocken, dass er sich in Panik aus seinem Halsband schlang und davon rannte! Er war zu diesem Zeitpunkt erst knappe 7 Wochen bei uns und war sehr, sehr schüchtern und scheu. Alles Rufen und Suchen brachte nichts, so dass wir uns entschlossen, die Nacht im Auto auf ihn wartend zu verbringen. Am nächsten Morgen riefen wir dann an um die weiteren Schritte zu besprechen.

Gabriele Sauerland nahm dann recht schnell Kontakt mit ihm auf, (auch hier fragte ich mich wie das gehen soll) er teilte ihr mit, was er sah und wir versuchten die Wegbeschreibung und somit ihn zu finden.  Gabriele Sauerland schickte mich in eine sehr belebte Reihenhaussiedlung mit -zig Vorgärten und vor allem mit vielen, vielen Menschen. Ich dachte mir ‚da ist er niemals, das macht Raimo nur Angst‘, aber ich habe nachgeschaut.Leider musste ich die Suche abbrechen, da ich in der Dämmerung mit Stabtaschenlampe und Mütze nicht unbedingt Vertrauenserweckend aussah.

Am nächsten Morgen um 4.00 Uhr klingelte das Handy, eine Sichtmeldung und zwar genau da, wo mich Gabriele Sauerland zuvor hingeschickt hatte. Ich war baff!!  Ich muss dazu sagen, dass sie nie zuvor in unserer Stadt war! Dann schickte sie mich zu einer Spedition, ich war da – Raimo auch, aber leider vor mir. Der Besitzer der Spedition hat mir bestätigt ihn am Morgen gesehen zu haben. Wieder hatte sie eine Punktlandung getroffen.

Immer wieder vermittelte Raimo ihr, wo er sich aufhält und das er auch gerne wieder zurück will aber sich das letzte Stück nicht traute. Er wurde durch „ich kenne mich aus, ich habe auch einen Hund“ Menschen durch die Gegend gehetzt, er wurde durch tierliebe Pferdebesitzer, „die ja nur helfen wollen“, auf die Autobahn getrieben, viele Menschen haben einfach ignoriert was auf den Plakaten stand, aber auch sehr viele haben geholfen.

19 lange Tage war unser Raimo unterwegs, um am Schluss in einer 30 km entfernten Stadt eingefangen zu werden. Die Umstände waren mit Raimo ‚abgesprochen‘. Wir waren so erleichtert, auch wenn er in einem erbärmlichen Zustand war. Abgemagert und unendlich müde sah er aus, er hatte Tage lang schrecklichen Muskelkater so dass ich ihn die Treppen hoch und runter tragen musste.

Wir sind unendlich dankbar für die große Unterstützung. Gabriele Sauerland war immer, auch während eines Seminars, für uns erreichbar. Bei unseren „Nachtwachen“ im Auto war sie immer „dabei“ genauso bei den „Frühschichten“ im Feld. Ich bin jedenfalls mit der Erfahrung aus dieser furchtbaren Zeit gegangen, dass sie funktioniert, die Tierkommunikation! Hut ab !  Und allen „Ungläubigen“ kann ich nur sagen: nur Mut!! Ihr werdet überrascht sein. Danke noch mal !

Wir freuen uns sehr, dass sein Abenteuer ein glimpfliches Ende gefunden hat.

Ich hatte weit weniger erwartet, aber: die Kommunikation hat uns unseren entlaufenen Hund zurück gebracht. Das war geradezu fabelhaft, wie er sich, der niemanden näher als 10 Meter an sich heran liess, plötzlich von einer fremden Frau problemlos anleinen liess.  Seitdem flüchtet er auch in der Wohnung nicht mehr unters Sofa, unter das Bett, sondern liegt bei mir in der Küche oder im Wohnzimmer. Obwohl wir schon viel ausprobiert haben und allem Esoterischen nicht abgeneigt sind, können wir überhaupt nicht ermessen, wie Sie es geschafft haben !  Er frisst jetzt übrigens auch in der Küche, obwohl ich dort hantiere. Früher hätte er lieber tagelang gehungert, als sich auf so engem Raum zum Fressen bewegen zu lassen. Wir sind riesig froh, dass sein Abenteuer ein glimpfliches Ende gefunden hat und er jetzt wieder bei uns ist.

Die Tierkommunikation hat uns unseren Hund wieder gebracht !

Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, aber Frau Sauerland hat und neu motiviert und ihre Hinweise waren letztlich entscheidend. Wir hätten dort nie gesucht, alles sprach dagegen, aber sie blieb bei den Hinweisen. Was für ein Glück für uns und für unseren Hund. Danke.

communicanis - das ist mehr als Tierkommunikation

gern informiere ich Sie über aktuelle Themen
Wecke das Ziesel in dir !
X Motivationswoche mit Gabriele Sauerland