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Erfahrungsberichte

 

Urko, ein Podencomischling aus einer Tötungsstation kam im Alter von einem Jahr über eine Tierschutzorganisation eigentlich durch Zufall in unsere Familie.

Von Anfang an schlug unser Zusammenleben nicht gerade einen harmonischen Weg ein.
Es standen viele gesundheitliche Probleme im Vordergrund, zudem diverse Verhaltensauffälligkeiten, u.a. Aggressionen sich und uns gegenüber.

Ein Leben zwischen zwei Gefühlen: grosser Zuneigung uns gegenüber und plötzlich auftretendem, aggressivem Verhalten.
Sein Köper hat viele Narben, einige alte Frakturen an den Rippen, viele Schrotkugeln, unter anderem im Kopf, die auf den Röntgenbildern sichtbar wurden.

Natürlich haben wir auch versucht bei Fachleuten in Form von Tierärzten und Hundetrainern Rat zu holen.
Die Vorschläge waren dann Teletakt , Würgehalsband und Unterwürfigkeitstraining, um dadurch seinen Willen zu brechen.
Für uns kam so ein Weg natürlich überhaupt nicht in Frage!
Und es stellte sich auch nie die Frage, ob Urko so bei uns bleiben kann.
Das Zusammenleben bestand für uns fast nur aus Kompromissen.

Vor fünf Jahren lernte ich dann Frau Sauerland und ihre Arbeit kennen und bekam durch sie zum ersten Mal Hilfe.
In der ersten Kommunikation beschrieb Urko eine fürchterliche Vergangenheit, angefangen von Hundekämpfen bis zur Hetzjagd in Spanien. Ich habe lange gebraucht um überhaupt über diese Kommunikation zu sprechen und sogar heute noch rollen mir die Tränen runter, wenn ich an seine Worte denke.

Durch diese Kommunikation aber verstanden wir Urko und seine merkwürdigen Verhaltensweisen und Reaktionen.

Gemeinsam mit Frau Sauerland war es dadurch sogar möglich mit ihm „zu arbeiten“, sein Verhalten positiv zu beeinflussen und mit seinen Aggressionen umzugehen.
Jetzt leben wir ein harmonisches Miteinander und dies wäre ohne die Kommunikation mit Sicherheit so nicht möglich.
Gerade für Tiere die aus dem Tierschutz kommen hat es sich für uns als sehr positiv erwiesen, wenn wirklich die Tiere mal „zu Wort“ kommen und „Mensch“ einmal zuhört!

Wir konnten die vielen Tipps von Frau Sauerland sehr gut umsetzen und wenn es jetzt noch einmal Probleme gibt, ist sie der Ansprechpartner meiner Tiere.

 

 

 

Im MEDIALOG beschrieb unser Hund, was ihm gut bekommt und was er nicht verträgt - was sich bestätigt hat. 

Er hat vieles berichtet, was er mag, was er nicht mag, was er braucht und was ihm gefällt.

Ich achte im Zusammenleben nun (noch mehr) darauf und gehe auf seine Wünsche ein. Da ich gar keine Erwartungen hatte, war ich angenehm überrascht, vor allem über die Beantwortung der Frage, ob er mich ausgesucht hat. Die Details über unsere erste Begegnung konnten Sie wirklich nicht wissen, geschweige denn erahnen.
Ich werde auf jeden Fall noch einmal eine Kommunikation mit Ihnen suchen, wenn er noch älter ist, bzw. sollte er mal schlimm krank werden, um seinen Status und seine weiteren Wünsche abzufragen. A.P.

 

JosiIch kann mich nur immer wieder tausendmal bedanken,
für die Riesengroße Unterstützung bei der Begleitung von Josi.
Die beiden Medialoge in der Zeit seiner Krankheit waren mit das Wichtigste.
So wusste ich, das ich meinem Gefühl vertrauen kann und wir dadurch jeden Tag ohne Angst
(Übersehe ich etwas? Kann ich etwas tun, ihm geben ?..)
entgegen gehen durften.

Diese Medialoge gaben mir sehr, sehr viel Kraft und
Sie gaben mir auch viel Lehrreiches mit für meinen weiteren Weg.
Danke Gabi für die kraftvolle Begleitung. M. P.
 

 

Der MEDIALOG hat für uns viele Veränderungen gebracht. Meine Hündin hört besser und kommt jetzt, nachdem ich den Namen so ausspreche, wie sie es wünschte, sofort ! Es gibt keinen Widerspruch mehr und ich bin absolut überwältigt, was meine Hündin mitgeteilt hat. Seit ich bewusst auf sie eingehen, muss ich keinerlei 'Tricks' mehr verwenden und sie ist irgendwie lebendiger und viel fröhlicher. Es war mir wichtig zu verstehen, was sie zu sagen hatte und sicher ist: wir sehen uns beim Seminar. Vielen herzlichen Dank. Ihre K.S.

 

ShortyICH BRAUCHE MEHR FREIHEIT...’

Im Februar 2007 bat ich Frau Sauerland um Kontaktaufnahme mit unserem Kater Shorty, 8 Jahre.

Der Grund hierfür war seine enorme Aggressivität gegenüber den anderen, bei uns lebenden Katzen. Insgesamt acht an der Zahl, wobei er sich auf zwei der Katzen "spezialisiert" hatte: Fienchen und Tommi.

Wann immer sich die Möglichkeit bot, griff er sie ohne erkennbaren Grund an und verprügelte sie so stark, dass wir mehrfach den Tierarzt aufsuchen mussten. Wir konnten uns diese Aggressivität nicht erklären, denn Shorty lebte schon seit sieben Jahren bei uns, davon insgesamt 5 Jahre zusammen mit Tommi und die gesamten sieben Jahre auch mit Fienchen.

Die Aggressivität wurde aber mit den Jahren immer schlimmer, bis sie schließlich 2005 so stark wurde, dass wir – nach vielen vergeblichen homöopathischen und erzieherischen Methoden - keine andere Lösung mehr fanden und Shorty mit einem Medikament vom Tierarzt "ruhig stellten" – er bekam also Psychopharmaka.

Anfangs half das auch. Shorty war ruhig – zu ruhig vielleicht.

Er wurde mit der Zeit dicker, bewegte sich nicht mehr so viel und zog sich zurück. Doch nach ca. 1,5 Jahren ging es wieder los. Man spürte seinen Hass – vornehmlich auf Tommi – den er immer wieder unter Druck setzte und furchtbar attackierte. Die Tierärztin riet uns dazu, die Medikamentendosis zu erhöhen, doch das wollte ich nicht. Ich hatte ohnehin schon ein schlechtes Gewissen wegen des Medikaments, sah jedoch keine andere Möglichkeit, die Situation zur Zufriedenheit aller zu lösen. Durch eine Bekanntschaft aus einem Katzenforum wurde ich auf Frau Sauerland aufmerksam. Da wir wirklich nicht mehr wussten, was wir mit Shorty tun sollten, baten wir Frau Sauerland um Hilfe.

Im Februar 2007 hatte nun also der Dialog mit Shorty stattgefunden und mich anfangs ganz schön seelisch aus der Bahn geworfen. Was ich schon spürte, offenbarte sich mir jetzt als bittere Tatsache: Shorty war unglücklich!

Wir hatten vor einigen Jahren für unsere Katzen mit sehr hohem finanziellen Aufwand ein 1.500 qm großes Freigehege gebaut, damit ihnen nichts mehr passieren kann. Wir hatten hier einige Tiere an der Straße verloren und wollten unsere Tiere mit dem Freigehege schützen. Doch damit kam Shorty anscheinend nicht klar, er wollte – er MUSSTE – mehr Freiheit haben.

Als gebürtiger Angolaner (Shorty kommt aus Afrika/Angola) hat er einen großen Bewegungs- und Freiheitsdrang.

Frau Sauerland nannte uns noch ein paar weitere Dinge, die Shorty bei uns vermisste. Und sie riet zu einer tierärztlichen Untersuchung, da  Shorty über Schmerzen und Unwohlsein klagte.

Frau Sauerland brachte die geschilderten Beschwerden mit der Leber in Verbindung und bat hier besonders aufmerksam hinschauen zu lassen.

Shorty fand es auch gemein, dass er die alleinige Schuld für die Aggressivitäten innerhalb der Katzengruppe bekam, denn seiner Meinung nach agierte er nicht immer von sich aus, sondern er "re"agierte auch mal auf die Angriffe der Anderen.

Das Fazit von Frau Sauerland: Mehr Freiheit und die Einrichtung spezieller, nur für Shorty vorgesehener Ruhemöglichkeiten oder das Suchen eines neuen Zuhauses. Denn im Moment war er nur unglücklich und – wie er es selbst nannte "sass seine Zeit ab". Das war hart und traurig.

Ein neues Zuhause für Shorty ? Das konnten wir nicht! Wir lieben ihn!

Die einzige Alternative war also, Shorty auch wieder außerhalb des Freigeheges laufen zu lassen, damit er sich auspowern kann, seine Rückzugsmöglichkeiten hat und sich wieder frei fühlen kann. Nach fünf Jahren absoluter Sicherheit für unsere Katzen, sollten wir ihn also nun wieder dem Schicksal und den damit verbundenen Gefahren überlassen....  eine echte Horrorvorstellung für mich!

Aber die Aussagen des Dialoges mit Shorty waren eindeutig. Er litt unter dieser Situation und das wollten wir auf gar keinen Fall.

ShortyDie tierärztliche Untersuchung bestätigte Shortys Aussage: Er hatte schlechteste Leberwerte! Seine Leber verstoffwechselte kaum noch und der Tierarzt führte das auf das Medikament zurück, mit dem er täglich ruhig gestellt wurde. Es wird über die Leber abgebaut.

Hätten wir die Dosis noch erhöht, wäre Shorty mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Leberversagen gestorben. Das Medikament setzten wir natürlich sofort ab und behandelten seine Leber.

Seine im Dialog geäußerten Wünsche setzten wir in die Tat um: Er bekam ein eigenes Zimmer mit Rückzugsmöglichkeit, ein Körbchen in seiner Wunschfarbe und .... wir ließen ihn auch außerhalb des Freigeheges laufen.

Im Gegenzug hatte Shorty im Dialog versprochen, dass er Fienchen und Tommi in der Zukunft ignoriert, es zumindest versucht.

Das Ganze ist jetzt 6 Monate her. Wir haben uns bewusst Zeit gelassen, über unsere Erfahrungen zu berichten, um das Ganze auch erst mal wirken zu lassen und zu beobachten.

Shorty musste sich an die "große Freiheit" erst wieder gewöhnen, genauso daran, dass er abends mit Herrchen ganz alleine in einem Zimmer (das Computerzimmer meines Mannes) sein kann und sein eigenes, nur ihm zugewiesenes Körbchen in seiner Wunschfarbe hat. Wir mussten ihm zeigen, wie und wo er wieder zurück ins Freigehege kommen kann, denn manchmal lassen wir ihn raus, bevor wir zur Arbeit gehen und er müsste ansonsten den ganzen Tag draußen bleiben. Daher hat ihm Herrchen eine Katzenklappe mit Zugang zum Freigehege eingebaut.

Shorty hat das alles wunderbar verstanden und akzeptiert. Diese Lernphase habe ich mit Freude beobachtet.

Shorty war immer so irritiert und gleichzeitig fasziniert. "Darf ich wirklich?" oder "Das ist wirklich nur für mich?" standen ihm immer wieder ins Gesichtchen geschrieben. Oft drückt er seither seine Freude mit lauten, gurrenden Geräuschen aus, die wir vorher noch niemals bei ihm gehört haben! Dass es ehrliche Freude ist, zeigt uns auch sein Verhalten: Er bedankt sich so ausgiebig bei uns, dass er vor lauter Wonne laut schnurrt und dabei aus dem Mäulchen tropft.

Shorty hat vorher nur ganz selten geschnurrt und immer nur ganz leise, dabei aber niemals getropft. Abends legt er sich zu uns ins Bett, kuschelt sich eng an einen von uns und streichelt uns manchmal richtig mit dem Pfötchen im Gesicht! Ich weiß, das hört sich unglaubwürdig an, aber ich schwöre es!! So was hat noch keine Katze bei uns getan, und er macht es immer wieder, nicht nur einmal. Er zeigt uns heute, wann er raus möchte und wann nicht. Wir fragen ihn: "Shorty, möchtest du raus?" und entweder läuft er los, oder er maunzt kurz "nö" und bleibt lieber da, wo er gerade ist. Manchmal rennt er aber auch los und zeigt mir deutlich, dass er raus möchte – auch wenn ich ihn nicht frage. Wenn ich ihm dann die Tür öffne, gurrt er einmal kurz "DANKE!" und ist verschwunden.

Meistens bleibt er nur kurz weg, nur wenige Minuten, manchmal aber auch 1 -2 Stunden. Aber er ist immer in Rufnähe und geht nicht auf Wanderschaft. Wenn er wieder reinkommt, isst er meistens noch ein Häppchen und legt sich dann schlafen.

Er ist viel ausgeglichener, sein Fell glänzt wieder, er hat abgenommen und man merkt ihm an, wie glücklich er ist. Fienchen lässt er seitdem völlig in Ruhe. Tommi meistens auch, wobei ich mit ein wenig Sorgen beobachte, dass Shorty seit ein paar Wochen Tommi wieder auf dem Kieker hat. Er greift ihn zwar nicht an, aber er setzt ihn massiv unter Druck. Wenn ich das beobachte, dann frage ich Shorty einfach, ob er raus möchte (ich schimpfe nicht mehr mit ihm, wie früher!). Meistens möchte er, und das Thema ist wieder durch.

Und Shorty hatte auch in seiner Äußerung Recht: Es ist nicht immer er, der provoziert! Tommi trägt massiv seinen Teil dazu bei, dass Shorty so wütend auf ihn ist. Er ärgert ihn und fordert ihn geradezu heraus, das konnten wir jetzt schon häufiger beobachten. Kein Wunder also, dass Shorty den Spieß hin und wieder mal umdreht und seinerseits Tommi unter Druck setzt. Tommi ärgert nicht nur Shorty, auch andere Katzen, aber die kommen wohl besser damit klar.

ShortyLeider ist es uns nicht möglich, Shorty eine Möglichkeit zu geben, das Freigehege auch während unserer Abwesenheit zu betreten und zu verlassen. Wir haben ja noch weitere sieben Katzen und sie würden dann alle davon Gebrauch machen. Das möchten wir nicht, denn es sind auch kranke Tiere dabei (z. B. ist einer davon taub), die unweigerlich Opfer der Straße werden würden. So können wir ihm an drei Tagen in der Woche nur morgens und abends die Möglichkeit anbieten, aber am Wochenende und an zwei Tagen in der Woche wann immer er möchte. Bei schlechtem Wetter will er aber gar nicht mal raus.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass mich immer noch schwerste Gewissensbisse plagen, dass wir Shorty einfach so vorverurteilt haben (ER ist der Schuldige an der Situation) und ihm einfach Medikamente eingegeben haben, die ihm so nachhaltig geschadet haben.

An Frau Sauerland möchten wir für ihre Hilfe an dieser Stelle unseren herzlichsten Dank aussprechen. Ich möchte lieber nicht wissen, wie die Sache ohne ihre Hilfe ausgegangen wäre.

 

NebioloNebiolo erlebe ich seit der Kommunikation viel ausgeglichener und ruhiger.  Unsere Ausritte in die Natur sind nun  erholsam und ohne Streß da ja auch ich nun weiß, wie doch meine "vielen Gedanken" das Pferd beeinflusst haben. Seither kann ich loslassen und wir sind beide zufrieden. Sogar die Schreckhaftigkeit hat Nebio ziemlich abgelegt.

Auf dem Trainingsplatz haben wir noch ein paar Probleme und ich weiß aber nun genau, daß hierfür die Zeit noch nicht da ist. Also langsam vorwärts heißt die Devise. 
Ansonsten erlebe ich mein Pferd sehr anhänglich, verschmust und habe das Gefühl er ist froh, dass er sich mitteilen konnte.

Oft merke ich wie Nebio versucht es mir Recht zu machen, er gibt sich sehr viel Mühe damit bei mir keine Ängste aufkommen. Allerdings zeigt er mir auch ganz genau "hierzu habe ich keine Lust". Tja es ist rundum schön, dass dies nun möglich ist. Wir verstehen uns noch besser als zuvor und oftmals reicht schon ein kleiner Blick. Es ist faszinierend. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass Nebio es spürte das ich mich von anderen beeinflussen ließ, mich unter Druck setzte, was ich eigentlich gar nie wollte, denn dies war und bin nicht ich. Er wollte es mir zeigen indem er Zeichen setzte. Durch die Kommunikation kann ich es jetzt verstehen und danach handeln. Der größte Erfolg für uns beide überhaupt, denn nun werden wir langsam, immer ein Stückchen mehr, eine Einheit.  
Die Kommunikation hat uns sehr viel gebracht. Es ist für mich eine schöne Erfahrung nun zu wissen ich kann soviel ändern um es meinem Tier und mir leichter zu machen. Nie hätte ich gedacht, daß sich mein Tier so umfangreich mitteilen kann. Auch hätte ich es nicht für möglich gehalten wie viele Gedanken von mir bei meinem Tier ankommen und auch sein Handeln beeinflussen - gut zu wissen! Vielen Dank an Frau Sauerland, welch Glück Sie kennengelernt zu haben.

 

SCHWERER START INS LEBEN

Meine Begegnung mit dem Thema Tierkommunikation beschränkte sich bis zum Mai 2007 auf Berichte und zarte Randerfahrungen, meist im Zusammenhang mit mehr oder weniger fragwürdigen Trittbrettfahrern, die in meinem Tierhalterumfeld für Furore sorgten.

Da liessen sich Pferdehalter auf einen Stundenlohn von bis zu € 250 ein, damit jemand durch Hand-Auflegen dem Pferd wieder auf die Sprünge half. Meistens handelte es sich um Pferde, die aus irgendwelchen nicht oder nur schlecht recherchierten Gründen nicht mehr „funktionierten“, aber auch bissige oder völlig verzogenen Hunde wurden mit magnetisierten Handschuhen nach ihren Problemen befragt. 

Die scheinbaren Aussagen der Vierbeiner waren praktischerweise, stets  im Sinne der Besitzer.

Selbst eher in der Schulmedizin angesiedelt, habe ich derlei „esoterischen Kram“ stets weit von mir gewiesen und mich häufig darüber lustig gemacht.

Auch das Wort Tierkommunikation an sich beinhaltete für mich keineswegs etwas, was ich nicht auch täglich betreibe... ich weiß, wann es den Hunden oder Pferden schlecht geht, oder was sie sich in manchen Momenten wünschen oder warum sie mir mit gezielten Aktionen etwas vermitteln.

Ich kenne meine Tiere sie und weiß, wann ihnen was fehlt. Lässt man sich auf sie ein und verbringt viel Zeit mit Ihnen – jedenfalls mehr Zeit als die obligatorischen zwei Stunden im Reitverein -  dann bemerkt man schnell, das etwas nicht in Ordnung ist und kann gemeinsam mit dem Tierarzt Lösungen suchen, sollten Probleme auftauchen. Die Tiere sagen es einem, wenn man zuhört.

Meine erste mich berührende Berührung mit Tierkommunikation, die ich ab jetzt Medialog nennen möchte, geschah im Rahmen einer Tierschutzaktion, in der eine ausgebüxte spanische Hündin mit Hilfe eines Medialogs zur vorübergehenden Rückkehr in das ihr nicht willkommene Zuhause  und zu den angsteinflößenden Menschen bewegt werden konnte.

Frau Sauerland, die ich kurz zuvor über den Verein Podenco in Not kennenlernte, hatte nach nervenaufreibenden Tagen der Unsicherheit die Hündin erreichen können. Da ich nicht weit entfernt lebe und die Hündin dort nicht weiter leben wollte, bin ich eingesprungen, um die Kleine zunächst abzuholen und aufzunehmen.

Die damaligen Besitzer, beide sehr gut zu Tieren eigentlich aber absolut gehörlos und unter Selbstüberschätzung leidend, waren trotz erheblicher Differenzen mit Frau Sauerland sehr beeindruckt von der Art und der Wirkung des Medialogs, denn Frau Sauerland hatte das Ehepaar telefonisch aus einer Entfernung von über 800 km zur entlaufenen Hündin ‚geführt‘ und so das   Einfangen möglich gemacht.

Diese Erfahrung weckte in mir den Wunsch, mehr zu erfahren, vielleicht sogar mehr zu verstehen.

Die „kleine“ Hündin, die ich damals abgeholt hatte, hat unseren Haushalt natürlich nicht mehr verlassen, was sie zu dem Zeitpunkt sicherlich schon wusste, aber es dauerte zwei Wochen, bis ich das auch endlich verstanden hatte.

Mittlerweile ist sie ein ganz Große in jeder Beziehung und seit den Ereignissen vor über einem Jahr haben wir eine Beziehung wie Lucky Luke und sein Schatten.

Diese kleine Einleitung war notwendig um zu verstehen, warum ich überhaupt den Medialog als Hilfe in der Not angesehen habe und mittlerweile auch bei kleineren Veränderungen, die ich mir auf  meiner Ebene nicht erklären kann, in Anspruch nehme.

Am 29.04.2007 kam in meinem kleinen Fohlenstall ein zauberhaftes Stutfohlen zu Welt, dass Cantenja heißen wollte. Ihre Mutter Pauline zählt zur strengen Sorte, ich nenne das immer „sie führt ihr Fohlen eng“. Pauline ist sehr selbstständig. Fohlt allein und möchte dass auch so, besteht darauf, dass das Fohlen stets an ihrer linken oder rechten Seite in Höhe ihrer Flanke bleibt und holt es sofort zurück, wenn es sich zu weit entfernt. Selbst später, wenn das Fohlen schon einige Monate alt ist, darf es sich auch auf der großen Weide nicht allzu weit von der Mutter entfernen.

So konnte es auch passieren, dass sie am dritten Lebenstag Cantenjas-Carezza beim Wälzen auf dem Paddock ihrer brav an der Seite wartenden Tochter mit einem Tritt den Schädel brach.

Sie traf die fragile Stelle über dem linken Auge und zertrümmerte Cantenja die Orbita. Durch den großen Druck, den die sofort einsetzenden traumabedingte Schwellung erzeugte, wurde das ansonsten unverletzte Auge aus seiner Höhle gedrückt und hing einige Zentimeter heraus und herunter. Der im Augenhintergrund liegende Fettpfropf war vollständig vorgefallen.

Als ich die Verletzung bemerkte – glücklicherweise sehr schnell – musste ich die Stute samt Fohlen verladen und schnellstmöglich in die Klinik fahren.

Leider wollte Pauline nicht auf den Hänger.

Beide – Stute und Fohlen – standen unter Schock. Da ich allein war, ließ ich die Stute einfach auf dem Hof laufen und schleppte das Fohlen auf den vorbereiteten Hänger, auf den dann die Mutter im wahrsten Sinne des Wortes auch hinaufgaloppierte.

In der Klinik wurde zunächst eine Schockbehandlung eingeleitet und das Fohlen stabilisiert, die OP wurde für den nächsten Vormittag angesetzt.

Intraoperativ wurden dem Stütchen dann mehrere Knochenfragmente herausgenommen, Drainagen gelegt und das Auge repositioniert. Da der ganze Knochenbogen über dem Auge fehlt, war das auch „kosmetisch“ eine sehr schwere Aufgabe, immerhin muss gewährleistet sein, dass das Pferd das Auge noch schließen kann, um Reizungen und Quälerei zu vermeiden.

An dieser Stelle gilt mein Dank besonders der Tierklinik Großmoor und Dr. Bublitz, der ein kleines medizinisches und kosmetisches Wunder vollbracht hat.

Das eigentlich Problem zeigte sich erst nach der OP. Die Mutter zeigte sich von ihrer strengsten Seite, schubste das Fohlen ständig in der ohnehin kleinen Krankenbox hin und her und ließ es nicht zur Ruhe kommen. Es zeigte erste Erschöpfungszustände, musste zum Trinken von den Tierarzthelferinnen aufgestellt werden. Da uns ein mindestens vierwöchiger Aufenthalt in der Klinik bevorstand, war guter Rat teuer. Die Stute sedieren ging nicht, da das ohnehin schwache Fohlen über die Muttermilch auch beeinträchtigt worden wäre.

In meiner Not habe ich mich an Gabriele Sauerland gewand, und um eine Kommunikation mit der Stute gebeten, damit Pauline versteht, was passiert ist und wie sie sich verhalten sollte, damit ihre Tochter wieder auf die Beine kommt.

Der Medialog hat schnellstens stattgefunden – danke für die Priorität damals! – und die Stute hat erstaunliche Dinge berichtet. Es sei zu hell, war eine Aussage, die ich merkwürdig fand, aber nach Recherchen fand ich heraus, das Pauline unmittelbar vorher randaliert hat, als das Fohlen weggebracht werden sollte und daher mit im OP war, der sehr hell ausgeleuchtet ist.

Wenige Stunden nach dem Medialog berichteten mir die Tierarzthelferinnen, dass sich die Stute beruhigt hätte. Sie stünde neben ihrem Fohlen und würde zwar noch deutliche Zeichen innerer Anspannung zeigen, aber es sähe so aus, als würde sie sich „zusammenreißen“.

Diese Einschätzung konnte ich nur bestätigen, denn bei meinen täglichen Besuchen fand ich die zwei stets ein wenig „ausgeglichener“ vor. An der Haltung kann das nicht gelegen habe, denn es war strikte Boxenruhe verordnet und Pauline ist ein Pferd, das explodiert, wenn es nicht raus kann. Auch die täglichen Spülungen der Drainagen verliefen deutlich ruhiger, Pauline stand so artig wie es in ihrer Macht steht neben ihrer Tochter und war bemüht, nicht „einzugreifen“.

Als ich meine zwei endlich abholen konnte war den Hänger sehen und einsteigen wollen eins. Zuhause angekommen, war auch gleich Wiese erlaubt und sich an der Ausgelassenheit der kleinen Cantenja zu erfreuen, gehört zu den schönsten Erlebnissen, die ich in bezug zu meinen Tieren je hatte.

Wie sehr ihr Leben auf dem Spiel stand, haben mir die Tierärzte erst im Anschluss erzählt. Sehr kritisch sei die hektische Mutterstute gewesen, die sich dann aber doch glücklicherweise schlagartig beruhigt hatte.

Der Effekt des Medialogs hat den ganzen Sommer angehalten. In den nächsten Tagen wird Pauline wieder Mutter werden, ich bin gespannt, wie sie sich verhalten wird. Zur Not muss Frau Sauerland ihr wieder ins pädagogische Gewissen reden, um weitere Unfälle zu vermeiden.

Cantenja jedenfalls scheint mir stets mit ihrem linken etwas hochgezogenen Auge zuzuzwinkern, wenn ich mit Pauline rede und ihr mit meinen bescheidenen Mitteln zu sagen versuche, das Kinder Flügel brauchen...

Michaela Prins

 

 

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